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Ortszahlen

Lebenshaltungskosten vergleichen: Miete und Alltag

Miete und Ausgaben im Monat, Ort gegen Ort.

Orte und Wohnung wählen

m²
Ausgaben wählen (alle an)

Kosten im Monat: Hamburg und München

Hamburg

2.462 € im Monat

davon Kaltmiete 550 €

München

3.045 € im Monat

davon Kaltmiete 773 €

Unterschied (München minus Hamburg)

+584 € im Monat

+7.006 € im Jahr

In München liegen die Kosten dieser Rechnung etwa 584 € im Monat höher als in Hamburg. Die Miete trägt 224 € Mehrkosten bei; sie hängt vom Ort ab. Die übrigen Ausgaben liegen in Bayern 360 € höher als in Hamburg; wir kennen sie nur je Bundesland, nicht je Ort.

Das ist eine Orientierung und kein Preisindex. Nur die Miete kommt aus dem Ort. Alles andere ist der Durchschnitt aller Haushalte im jeweiligen Bundesland, wie ihn die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 gemessen hat.

Zahlen zu HamburgZahlen zu München

Wofür das Geld ausgegeben wird

Zusammengefasst nach Bereichen, in Euro pro Monat.

Kosten im Monat nach Bereich

Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Stand 15. Mai 2022; Statistisches Bundesamt (Destatis), Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023, Stand 2023

Daten als Tabelle anzeigen
BereichHamburg (€ im Monat)München (€ im Monat)
Kaltmiete550773
Lebensmittel400434
Energie183212
Wohnen (ohne Miete)2339
Mobilität279416
Freizeit432504
Übrige Ausgaben595667
BereichHamburgMünchenUnterschied
Kaltmiete (Bestandsmiete laut Zensus 2022), 60 m²550 €773 €+224 €
Lebensmittel, Getränke, Tabaknach Bundesland400 €434 €+34 €
Energie (Strom, Heizung)nach Bundesland183 €212 €+29 €
Wohnungsinstandhaltung und Weiteresnach Bundesland23 €39 €+16 €
Verkehr (Auto, Bahn, Bus)nach Bundesland279 €416 €+137 €
Freizeit, Sport, Kulturnach Bundesland211 €268 €+57 €
Restaurants und Übernachtungennach Bundesland221 €236 €+15 €
Bekleidung und Schuhenach Bundesland112 €118 €+6 €
Möbel, Haushaltsgerätenach Bundesland130 €149 €+19 €
Gesundheitnach Bundesland88 €101 €+13 €
Telefon, Internetnach Bundesland132 €147 €+15 €
Bildungnach Bundesland34 €30 €−4 €
Versicherungen und Finanzdienstenach Bundesland6 €8 €+2 €
Andere Waren und Dienstleistungennach Bundesland93 €114 €+21 €
Zusammen2.462 €3.045 €+584 €

So rechnen wir

Wir haben keine amtliche, frei nutzbare Preisstatistik für einzelne Städte. Deshalb rechnen wir eine Orientierung aus zwei Teilen, die wir offen benennen:

  • Miete (örtlich): Bestandsmiete je m² laut Zensus 2022 im Ort mal die Wohnfläche, die du eingibst. Das ist die Kaltmiete vom Mai 2022, keine Angebotsmiete für neue Verträge. Neue Mieten findest du bei mietzahlen.de.
  • Alle übrigen Ausgaben (nur nach Bundesland): Was ein durchschnittlicher Haushalt in diesem Bundesland im Monat ausgibt, laut Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 des Statistischen Bundesamts. Liegen beide Orte im selben Land, sind diese Zeilen gleich.

Die Wohnkosten zählen nicht doppelt: Die Mietausgaben aus der Stichprobe lassen wir weg und setzen die örtliche Kaltmiete ein. Energie (Strom, Heizung) und die übrigen Wohnkosten bleiben als eigene Zeilen stehen. Mit den Häkchen kannst du Ausgaben herausnehmen, die für dich nicht zählen, zum Beispiel Verkehr, wenn du kein Auto hast.

Die Durchschnittswerte gelten für einen durchschnittlichen Haushalt, nicht für dich. Es ist eine Orientierung und kein Preisindex.

Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, Zensus 2022, Stand 15. Mai 2022; Statistisches Bundesamt (Destatis), Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023, Stand 2023

Häufige Fragen

Wie genau sind die Lebenshaltungskosten?

Sie sind eine Orientierung. Nur die Miete unterscheidet sich je Ort. Alle anderen Posten sind Durchschnitte des Bundeslands, weil es dafür keine Zahlen je Stadt gibt.

Warum sind Lebensmittel in beiden Städten gleich teuer?

Gemessen haben die Statistiker die Ausgaben der Haushalte je Bundesland. Preisunterschiede zwischen zwei Städten im selben Land bilden sie nicht ab.

Warum nehmt ihr die Miete aus dem Zensus?

Der Zensus 2022 hat die Mieten aller befragten Haushalte erfasst und ist für jede Gemeinde verfügbar. Er zeigt Bestandsmieten, also was Mieter im Mai 2022 zahlten, und keine Mieten, die bei einem Umzug verlangt werden.

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